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Elektrotechnik & Gebäudetechnik

Elektroplanung im Flur und Treppenhaus: Licht, Schalter und Steckdosen sinnvoll planen

Elektroplanung für Flur und Treppenhaus: Beleuchtung, Schalter, Steckdosen und Komfortfunktionen bei einer Sanierung sinnvoll vorbereiten.

RADEX Redaktion · Rhein-Main-Gebiet

Treppenhaus mit Wandleuchten und beleuchteten StufenKI-generiertes Symbolbild
Inhaltsverzeichnis
  1. Laufwege bestimmen die Lichtplanung
  2. Schalter dort planen, wo sie gebraucht werden
  3. Treppen brauchen eine gleichmäßige Orientierung
  4. Bewegungsmelder können den Alltag vereinfachen
  5. Steckdosen im Flur nicht vollständig vergessen
  6. Eingangsbereich technisch mitdenken
  7. Komfort dort einplanen, wo er wirklich genutzt wird
  8. Treppenhaus und Schlafzimmer zusammendenken
  9. Beleuchtung vor Maler- und Ausbauarbeiten festlegen
  10. Elektrofachbetrieb und Ausbau müssen zusammenarbeiten
  11. Flur und Treppenhaus nicht als Restfläche behandeln

Flure und Treppenhäuser werden bei einer Sanierung oft später geplant als Wohnräume, Küche oder Badezimmer. Dabei gehören sie zu den Bereichen, die täglich mehrfach genutzt werden. Eine gute Elektroplanung für Flur und Treppenhaus sollte deshalb nicht nur eine Deckenleuchte vorsehen. Entscheidend ist, wie Bewohner durch das Gebäude laufen, von welchen Stellen die Beleuchtung bedient werden soll und wo zusätzliche Anschlüsse im Alltag tatsächlich hilfreich sind.

Laufwege bestimmen die Lichtplanung

Ein langer Flur benötigt ein anderes Beleuchtungskonzept als ein kleiner Eingangsbereich. Bei einem Treppenhaus kommen mehrere Ebenen und unterschiedliche Blickrichtungen hinzu. Der RADEX Licht-Check hilft dabei, die tatsächlichen Laufwege und Nutzungssituationen früh zu betrachten. Dadurch lässt sich festlegen, an welchen Stellen Licht benötigt wird, bevor Leitungswege und Wandoberflächen fertiggestellt werden.

Schalter dort planen, wo sie gebraucht werden

Eine Leuchte kann gut positioniert sein und trotzdem im Alltag unpraktisch werden, wenn sie nur von einer ungünstigen Stelle bedient werden kann. Im Flur sollte deshalb überlegt werden, von welchen Zugängen aus die Beleuchtung geschaltet werden soll. Im Treppenhaus betrifft das häufig mehrere Etagen. Welche elektrotechnische Schaltung dafür fachlich geeignet ist, plant der zuständige Elektrofachbetrieb. Für Eigentümer ist zunächst wichtig, die gewünschten Bedienpunkte vor Beginn der Arbeiten festzulegen.

Treppen brauchen eine gleichmäßige Orientierung

Im Treppenbereich sollte die Beleuchtung nicht nur gestalterisch betrachtet werden. Stufen, Podeste und Richtungswechsel müssen gut wahrnehmbar bleiben. Der RADEX Sicherheits-Check hilft dabei, solche Bereiche bei der Sanierungsplanung bewusst einzubeziehen. Die konkrete Beleuchtungsstärke, Installation und technische Ausführung gehören anschließend in die Fachplanung der zuständigen Betriebe.

Bewegungsmelder können den Alltag vereinfachen

Nicht jedes Licht muss ausschließlich über klassische Schalter bedient werden. In bestimmten Fluren oder Durchgangsbereichen können automatische Lösungen interessant sein. Ob ein Bewegungs- oder Präsenzsensor zur Nutzung des Gebäudes passt, hängt vom jeweiligen Bereich ab. Eine automatische Schaltung sollte deshalb nicht nur eingebaut werden, weil sie technisch möglich ist, sondern weil sie im konkreten Alltag einen Vorteil bietet.

Flur oder Treppenhaus wird modernisiert?

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Steckdosen im Flur nicht vollständig vergessen

Flure benötigen normalerweise weniger Steckdosen als Wohn- oder Arbeitsräume. Ganz ohne erreichbare Anschlüsse kann es später trotzdem unpraktisch werden. Staubsauger, Ladegeräte oder saisonale Dekoration sind typische Beispiele. Bei größeren Eingangsbereichen können weitere Nutzungen hinzukommen. Im Ratgeber Steckdosen richtig planen erklären wir genauer, warum Anschlüsse nach dem tatsächlichen Bedarf und nicht nach einer pauschalen Zahl geplant werden sollten.

Eingangsbereich technisch mitdenken

Der Flur ist häufig gleichzeitig der Übergang zwischen Außen- und Wohnbereich. Klingel, Gegensprechanlage oder andere Gebäudetechnik können deshalb in diesem Bereich zusammenlaufen. Wird der Eingangsbereich umfassend modernisiert, sollten solche Komponenten nicht unabhängig von Wandgestaltung und Elektroplanung betrachtet werden. Notwendige Leitungswege sollten feststehen, bevor die Oberflächen abgeschlossen werden.

Komfort dort einplanen, wo er wirklich genutzt wird

Eine automatische Beleuchtung, zusätzliche Schaltmöglichkeiten oder andere Funktionen können den Alltag angenehmer machen. Trotzdem benötigt nicht jeder kleine Flur umfangreiche Gebäudetechnik. Der RADEX Komfort-Check hilft dabei, gewünschte Funktionen nach ihrem tatsächlichen Nutzen einzuordnen. So bleibt die technische Ausstattung passend zum Gebäude, statt unnötig kompliziert zu werden.

Treppenhaus und Schlafzimmer zusammendenken

Bei mehrgeschossigen Häusern spielt auch die nächtliche Nutzung eine Rolle. Wer vom Schlafzimmer ins Bad oder in eine andere Etage geht, benötigt möglicherweise eine andere Beleuchtungssituation als tagsüber. Deshalb kann es sinnvoll sein, angrenzende Räume und Laufwege gemeinsam zu betrachten. Wie Schalter und Beleuchtung im Schlafbereich geplant werden können, erklären wir im Ratgeber Elektroplanung im Schlafzimmer.

Beleuchtung vor Maler- und Ausbauarbeiten festlegen

Wandleuchten, zusätzliche Lichtpunkte oder Sensoren benötigen möglicherweise vorbereitete Leitungswege. Werden diese erst nach den fertigen Wandoberflächen gewünscht, kann vermeidbare Doppelarbeit entstehen. Deshalb sollte das grundlegende Beleuchtungs- und Bedienkonzept vor dem Abschluss des Innenausbaus stehen.

Elektrofachbetrieb und Ausbau müssen zusammenarbeiten

Elektrotechnische Planung und Ausführung gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Elektrofachbetriebe. Bei einer größeren Sanierung müssen deren Arbeiten jedoch mit Trockenbau, Malerarbeiten und weiteren Gewerken abgestimmt werden. RADEX koordiniert diese Schnittstellen innerhalb des Gesamtprojekts. Bei Elektrotechnik & Gebäudetechnik bleibt die fachliche Elektroausführung beim zuständigen Fachbetrieb, während RADEX dafür sorgt, dass die notwendigen Arbeiten zum richtigen Zeitpunkt in den Sanierungsablauf eingebunden werden.

Flur und Treppenhaus nicht als Restfläche behandeln

Ob eine Immobilie in Wiesbaden, Hofheim am Taunus, Hochheim am Main oder Hattersheim am Main saniert wird, Flur und Treppenhaus verbinden die übrigen Räume miteinander und werden entsprechend häufig genutzt. Wer Licht, Bedienpunkte und wenige sinnvoll platzierte Steckdosen früh plant, schafft einen Bereich, der im Alltag funktioniert und nicht erst nach der Sanierung mit zusätzlichen Kabeln oder nachträglichen Lösungen ergänzt werden muss.

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