KI-generiertes SymbolbildInhaltsverzeichnis
- Das Bett bestimmt einen großen Teil der Planung
- Steckdosen an beiden Bettseiten berücksichtigen
- Licht vom Bett aus bedienen
- Mehr als eine Lichtquelle kann sinnvoll sein
- Schrankbereiche nicht vergessen
- Fernseher im Schlafzimmer vorher entscheiden
- Zusätzliche Funktionen bewusst auswählen
- Die vorhandenen Steckdosen nicht einfach übernehmen
- Schlafzimmer und Wohnräume gemeinsam betrachten
- Elektroarbeiten vor den fertigen Wänden abschließen
- Gute Planung sorgt für Ruhe im Alltag
Im Schlafzimmer wirkt die Elektroplanung zunächst einfacher als in Küche, Bad oder Homeoffice. Im Alltag zeigt sich jedoch schnell, ob Steckdosen und Lichtschalter passend zur Möblierung angeordnet wurden. Liegen Anschlüsse hinter dem Bett, fehlt eine Steckdose am Nachttisch oder lässt sich das Hauptlicht nur an der Tür bedienen, entstehen nach einer Sanierung unnötige Provisorien. Eine durchdachte Elektroplanung im Schlafzimmer beginnt deshalb mit der zukünftigen Einrichtung und nicht mit den vorhandenen Anschlusspositionen.
Das Bett bestimmt einen großen Teil der Planung
Bevor Steckdosen und Schalter festgelegt werden, sollte möglichst genau bekannt sein, wo das Bett stehen wird und welche Breite vorgesehen ist. Auch Nachttische und größere Schränke beeinflussen die Positionen. Der RADEX Schlafzimmer-Check hilft dabei, Möblierung und technische Anforderungen früh miteinander zu verbinden. So können Anschlüsse dort geplant werden, wo sie später tatsächlich erreichbar bleiben.
Steckdosen an beiden Bettseiten berücksichtigen
Smartphone, Nachttischleuchte, Wecker oder andere Geräte sorgen dafür, dass am Bett schnell mehrere Anschlüsse benötigt werden. Bei einem Doppelbett sollten deshalb beide Seiten betrachtet werden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Anzahl, sondern auch die genaue Position. Liegt eine Steckdose später direkt hinter dem Bettrahmen oder dem Nachttisch, bringt selbst eine großzügige Ausstattung wenig.
Licht vom Bett aus bedienen
Wer abends bereits im Bett liegt, möchte nicht unbedingt noch einmal zur Tür gehen, um die Raumbeleuchtung auszuschalten. Deshalb sollte bei einer Sanierung überlegt werden, welche Beleuchtung von welchen Positionen aus bedient werden soll. Die konkrete elektrotechnische Lösung muss anschließend durch einen qualifizierten Elektrofachbetrieb geplant werden. Entscheidend ist, die gewünschte Bedienung früh zu definieren, bevor die Leitungswege festgelegt werden.
Mehr als eine Lichtquelle kann sinnvoll sein
Das Schlafzimmer wird nicht nur zum Schlafen genutzt. Ankleiden, Lesen und die morgendliche Orientierung stellen unterschiedliche Anforderungen an die Beleuchtung. Der RADEX Licht-Check hilft dabei, diese Nutzungssituationen in der Planung zu unterscheiden. Neben einer allgemeinen Raumbeleuchtung können beispielsweise Leselicht oder eine separate Beleuchtung im Schrankbereich sinnvoll sein, ohne dass daraus ein unnötig kompliziertes Lichtkonzept entstehen muss.
Schlafzimmer wird neu aufgeteilt?
Elektro und Beleuchtung unverbindlich mit RADEX mitplanenSchrankbereiche nicht vergessen
Große Kleiderschränke verändern die nutzbaren Wandflächen erheblich. Werden Steckdosen oder Schalter geplant, bevor die genaue Schrankposition bekannt ist, können Anschlüsse später verdeckt werden. Gleichzeitig kann im Schrank- oder Ankleidebereich eine zusätzliche Beleuchtung gewünscht sein. Deshalb sollte auch dieser Teil der Möblierung früh in die Elektroplanung einfließen.
Fernseher im Schlafzimmer vorher entscheiden
Nicht jeder möchte einen Fernseher im Schlafzimmer. Wenn einer vorgesehen ist, sollte seine Position jedoch vor Abschluss der Wandarbeiten feststehen. Strom- und gegebenenfalls Datenanschlüsse können dann passend vorbereitet werden. Wird diese Entscheidung erst nach der Sanierung getroffen, entstehen schnell sichtbare Kabel oder nachträgliche Arbeiten an fertigen Oberflächen.
Zusätzliche Funktionen bewusst auswählen
Elektrische Rollläden, zusätzliche Ladepunkte oder weitere Komfortfunktionen können im Schlafzimmer interessant sein. Der RADEX Komfort-Check hilft dabei, solche Wünsche von tatsächlich benötigter Grundausstattung zu unterscheiden. Eine Sanierung muss nicht jede mögliche technische Funktion enthalten. Sinnvoll ist eine Ausstattung, die zur Nutzung des Raumes und zum gewünschten Komfortniveau passt.
Die vorhandenen Steckdosen nicht einfach übernehmen
Gerade in älteren Häusern entsprechen die vorhandenen Anschlusspositionen häufig nicht mehr der heutigen Möblierung. Ein Schlafzimmer wurde vielleicht früher anders genutzt oder für ein kleineres Bett geplant. Deshalb sollte bei einer umfassenden Modernisierung nicht automatisch jeder alte Anschluss an derselben Stelle ersetzt werden. Im Ratgeber Steckdosen richtig planen erklären wir genauer, warum die zukünftige Nutzung die Grundlage der Anschlussplanung bilden sollte.
Schlafzimmer und Wohnräume gemeinsam betrachten
Wer nicht nur das Schlafzimmer, sondern mehrere Räume saniert, sollte die Elektroplanung nicht für jedes Zimmer völlig isoliert durchführen. Ein gemeinsames Konzept kann helfen, Bedienung, Ausstattung und technische Infrastruktur sinnvoll aufeinander abzustimmen. Wie das beispielsweise im Wohnbereich funktioniert, zeigen wir im Ratgeber Elektroplanung im Wohnzimmer.
Elektroarbeiten vor den fertigen Wänden abschließen
Zusätzliche Schalter, Steckdosen oder Lichtpunkte sollten geplant sein, bevor Wandoberflächen endgültig fertiggestellt werden. Spätere Änderungen können sonst neue Maler- oder Ausbauarbeiten verursachen. Elektrotechnische Planung und Ausführung gehören dabei in die Hände entsprechend qualifizierter Elektrofachbetriebe. RADEX koordiniert diese Fachpartner bei größeren Sanierungen mit den übrigen Gewerken. Bei Elektrotechnik & Gebäudetechnik bleibt die Fachverantwortung klar beim zuständigen Betrieb, während die Arbeiten in den Gesamtzeitplan der Sanierung eingebunden werden.
Gute Planung sorgt für Ruhe im Alltag
Ob ein Schlafzimmer in Bad Homburg vor der Höhe, Oberursel (Taunus), Eschborn oder Kronberg im Taunus modernisiert wird, die wichtigsten Entscheidungen sind meist erstaunlich praktisch: Wo steht das Bett, welche Geräte werden dort genutzt und von welchen Stellen soll die Beleuchtung bedient werden? Wer diese Fragen vor dem Innenausbau beantwortet, erhält eine Elektroinstallation, die sich später selbstverständlich in den Raum einfügt, statt mit Verlängerungskabeln und ungünstig platzierten Schaltern aufzufallen.
Mehrere Wohnräume werden modernisiert?
Elektrokoordination in das RADEX Sanierungsprojekt integrieren