KI-generiertes SymbolbildInhaltsverzeichnis
- Welche Gewerke braucht man für eine Komplettsanierung?
- Muss bei einer Komplettsanierung wirklich alles neu?
- Bei einem Altbau genauer hinschauen
- In welcher Reihenfolge wird ein Haus saniert?
- Wer koordiniert die verschiedenen Handwerker?
- Erst Technik, dann die schöne Ausstattung
- Haus nach dem Kauf komplett sanieren
- Wie lange dauert eine Komplettsanierung?
- Komplettsanierung bedeutet vor allem Gesamtplanung
Wer ein älteres Haus komplett sanieren möchte, steht schnell vor mehr als einer Baustelle. Badezimmer, Leitungen, Elektrik, Böden, Wände und möglicherweise die energetische Qualität des Gebäudes müssen betrachtet werden. Dabei ist nicht nur entscheidend, welche Arbeiten notwendig sind. Ebenso wichtig ist die Reihenfolge. Wenn beispielsweise ein neuer Boden eingebaut wird und wenige Monate später Leitungen darunter verändert werden müssen, entstehen vermeidbare Doppelarbeiten. Eine Komplettsanierung sollte deshalb als Gesamtprojekt geplant werden und nicht als Sammlung einzelner Handwerkertermine.
Welche Gewerke braucht man für eine Komplettsanierung?
Das hängt vom Zustand des Gebäudes ab. Nicht jedes ältere Haus benötigt automatisch dieselben Arbeiten. Bei einer umfangreichen Sanierung können jedoch mehrere Fachbereiche zusammenkommen. Heizung & Sanitär betrifft beispielsweise Wasserleitungen, Abwasser, Heizung und Badezimmer. Elektrotechnik & Gebäudetechnik wird relevant, wenn die elektrische Installation erneuert, erweitert oder an eine neue Raumaufteilung angepasst wird. Dazu kommen je nach Projekt Innenausbau & Umbau, Wand- und Bodenarbeiten sowie weitere Gewerke.
Bevor Handwerker angefragt werden, sollte deshalb zunächst der tatsächliche Sanierungsumfang geklärt werden. Der RADEX Sanierungs-Check passt genau an diesen Punkt: Er hilft dabei, die einzelnen Bereiche der Immobilie strukturiert zu betrachten und zu erkennen, welche Maßnahmen Teil des geplanten Projekts werden könnten.
Muss bei einer Komplettsanierung wirklich alles neu?
Nein. „Komplettsanierung“ bedeutet nicht automatisch, dass jedes Bauteil entfernt werden muss. Wenn bestimmte Bereiche technisch in Ordnung sind und zum geplanten Nutzungskonzept passen, können sie möglicherweise erhalten bleiben.
Gerade deshalb ist eine Bestandsaufnahme wichtig. Ein Eigentümer sollte nicht nur danach entscheiden, was alt aussieht. Ein 30 Jahre alter Boden kann beispielsweise ein optisches Thema sein, während eine unsichtbare technische Installation eine wesentlich höhere Priorität haben kann.
Das Ziel ist nicht, möglichst viel abzureißen. Ziel ist, die Bereiche zu erneuern, bei denen es technisch, funktional oder gestalterisch sinnvoll ist.
Bei einem Altbau genauer hinschauen
Wer einen Altbau komplett sanieren möchte, kennt vor Beginn häufig nicht jedes Detail des Gebäudes. Frühere Umbauten, ältere Installationen und unterschiedliche Bauphasen können dazu führen, dass sich der tatsächliche Zustand erst während der Vorbereitung oder nach dem Öffnen einzelner Bereiche zeigt.
Der RADEX Altbau-Check ist deshalb besonders für ältere Bestandsgebäude sinnvoll. Hier geht es nicht einfach darum, ob ein Haus „alt“ ist, sondern welche typischen Themen bei der weiteren Sanierungsplanung genauer betrachtet werden sollten. Das schafft eine bessere Grundlage, bevor Budgets auf sichtbare Ausstattung verteilt oder einzelne Gewerke beauftragt werden.
In welcher Reihenfolge wird ein Haus saniert?
Eine allgemeine Grundregel lautet: Erst die Arbeiten planen, die andere Bereiche beeinflussen, danach die sichtbaren Oberflächen fertigstellen. Die konkrete Reihenfolge hängt aber vom Gebäude und Sanierungsumfang ab.
Wenn Wände verändert werden, sollte der neue Grundriss früh feststehen. Danach können technische Installationen entsprechend vorbereitet werden. Leitungen und Elektroanschlüsse gehören in der Regel vor die endgültige Fertigstellung von Wänden und Böden. Anschließend folgen Aufbau, Oberflächen und Ausstattung.
Genau deshalb sollte die Reihenfolge nicht erst entstehen, wenn bereits mehrere Handwerker beauftragt wurden. Je früher die Abhängigkeiten bekannt sind, desto leichter lässt sich ein sinnvoller Bauablauf entwickeln.
Wer koordiniert die verschiedenen Handwerker?
Bei einer Einzelvergabe übernimmt diese Aufgabe häufig der Eigentümer. Er muss dafür sorgen, dass die jeweiligen Betriebe rechtzeitig Informationen erhalten und zum passenden Zeitpunkt auf der Baustelle arbeiten können.
Bei drei oder vier voneinander unabhängigen Maßnahmen kann das überschaubar bleiben. Bei einer umfangreichen Komplettsanierung steigt der Aufwand deutlich. Verschiebt sich ein Gewerk, können mehrere nachfolgende Termine betroffen sein.
Wer diese Koordination nicht selbst übernehmen möchte, kann mit dem RADEX Generalunternehmer-Check prüfen, ob eine zentrale Organisation für das eigene Projekt sinnvoll sein könnte. Anders als der Sanierungs-Check betrachtet dieser Check nicht primär, was saniert werden sollte, sondern wie die Umsetzung mehrerer Gewerke organisiert werden kann.
Erst Technik, dann die schöne Ausstattung
Bei der Planung macht die sichtbare Ausstattung häufig mehr Spaß als Leitungen oder Elektroinstallation. Trotzdem sollte die Reihenfolge beim Budget ähnlich funktionieren wie auf der Baustelle.
Bevor viel Geld für besondere Böden, Armaturen oder Einbaumöbel reserviert wird, sollten notwendige technische Arbeiten berücksichtigt sein. Sonst kann während der Sanierung eine unangenehme Situation entstehen: Das Budget für sichtbare Ausstattung steht fest, aber notwendige Arbeiten im Hintergrund wurden unterschätzt.
Eine gute Komplettsanierung schafft deshalb zuerst eine technisch sinnvolle Grundlage und baut die Gestaltung darauf auf.
Haus nach dem Kauf komplett sanieren
Besonders nach einem Immobilienkauf stellt sich häufig die Frage, welche Arbeiten vor dem Einzug erledigt werden sollten. Wenn ohnehin mehrere Bereiche modernisiert werden müssen, kann es sinnvoll sein, diese Phase zu nutzen, bevor Möbel im Haus stehen und Räume täglich genutzt werden.
Das gilt beispielsweise für ältere Immobilien in Rödermark, Eppertshausen, Münster oder Dieburg. Wenn Badezimmer, Elektroinstallation und Innenausbau ohnehin angefasst werden sollen, sollte geprüft werden, welche Arbeiten sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Nicht jede Maßnahme muss deshalb sofort umgesetzt werden. Aber auch Arbeiten, die erst später geplant sind, sollten berücksichtigt werden, wenn sie Auswirkungen auf die aktuelle Sanierung haben.
Wie lange dauert eine Komplettsanierung?
Dafür gibt es keine seriöse pauschale Wochenzahl. Ein kleines Haus mit überschaubarem Sanierungsbedarf ist etwas anderes als ein Gebäude, bei dem Grundriss, Technik und große Teile des Innenausbaus verändert werden.
Zusätzlich beeinflussen Materialverfügbarkeit, notwendige Trocknungszeiten, Entscheidungen während des Projekts und der tatsächliche Zustand des Bestands den Zeitplan. Ein besonders kurzer versprochener Zeitraum sollte deshalb nicht wichtiger sein als ein nachvollziehbarer Ablauf.
Entscheidend ist, dass die Gewerke möglichst ohne unnötige Unterbrechungen aufeinander folgen können.
Komplettsanierung bedeutet vor allem Gesamtplanung
Wer ein Haus vollständig modernisieren möchte, sollte nicht mit der Frage beginnen, welcher Handwerker zuerst angerufen wird. Zuerst muss klarer werden, was das Gebäude benötigt und welches Ergebnis entstehen soll.
Danach können die Gewerke bestimmt, ihre Reihenfolge geplant und die passende Form der Projektorganisation gewählt werden. Bei wenigen Maßnahmen kann der Eigentümer diese Aufgabe selbst übernehmen. Bei vielen voneinander abhängigen Arbeiten kann eine Sanierung mit Generalunternehmer sinnvoller werden.
Eine gute Komplettsanierung erkennt man deshalb nicht daran, dass möglichst viel erneuert wurde. Sie erkennt man daran, dass notwendige Arbeiten zusammen gedacht wurden und fertige Bereiche möglichst nicht wieder geöffnet werden müssen.
