KI-generiertes SymbolbildInhaltsverzeichnis
- Erst den tatsächlichen Sanierungsumfang festlegen
- Nicht jede Veränderung betrifft nur die eigene Wohnung
- Vor dem Rückbau offene Fragen klären
- Den Sanierungsumfang nicht unnötig aufblasen
- Die leere Wohnung vor dem Einzug nutzen
- Rücksicht auf das gesamte Gebäude nehmen
- Wann wird aus der Wohnungssanierung ein größeres Projekt?
- Auch Logistik gehört zur Wohnungssanierung
- Eine Eigentumswohnung braucht ihren eigenen Sanierungsplan
Wer eine Eigentumswohnung sanieren möchte, kann viele Arbeiten innerhalb der eigenen vier Wände selbst planen und beauftragen. Trotzdem unterscheidet sich eine Wohnungssanierung in einem Mehrfamilienhaus von der Sanierung eines freistehenden Hauses. Bestimmte Bauteile, Leitungen oder Veränderungen können gemeinschaftliche Bereiche berühren. Deshalb sollte vor größeren Eingriffen geklärt werden, welche Maßnahmen ausschließlich die eigene Wohnung betreffen und bei welchen Arbeiten möglicherweise weitere Abstimmungen notwendig werden.
Erst den tatsächlichen Sanierungsumfang festlegen
Nach dem Kauf einer älteren Eigentumswohnung entstehen schnell viele Ideen. Badezimmer, Böden, Wände, Türen und Elektrik sollen modernisiert werden, vielleicht soll zusätzlich der Grundriss verändert werden. Bevor einzelne Handwerker beauftragt werden, sollte daraus ein gemeinsamer Plan entstehen. Der RADEX Wohnungs-Check hilft dabei, die Wohnung zunächst als Ganzes zu betrachten und mögliche Modernisierungsbereiche strukturiert einzuordnen. So wird aus einer langen Wunschliste Schritt für Schritt ein konkreteres Vorhaben.
Nicht jede Veränderung betrifft nur die eigene Wohnung
Neue Wandfarben oder ein anderer Bodenbelag sind etwas anderes als Eingriffe in bestimmte Leitungen oder bauliche Veränderungen. Je nach Maßnahme und konkreter Situation können Bereiche betroffen sein, die nicht ausschließlich dem einzelnen Wohnungseigentümer zuzuordnen sind. Deshalb sollte bei größeren Eingriffen früh geprüft werden, welche Abstimmungen oder Zustimmungen gegebenenfalls erforderlich sind. Gerade bei älteren Gebäuden sollte nicht davon ausgegangen werden, dass jede sichtbare Installation automatisch ausschließlich zur eigenen Wohnung gehört.
Vor dem Rückbau offene Fragen klären
Wer zuerst Wände öffnet und anschließend feststellt, dass eine geplante Veränderung so nicht umgesetzt werden kann, verliert Zeit und verursacht möglicherweise unnötige Kosten. Deshalb sollten Grundrissänderungen, Leitungsführungen und andere größere Eingriffe möglichst vor Beginn des Rückbaus geklärt sein. Bei Unsicherheiten zu gemeinschaftlichen Bauteilen oder rechtlichen Zuständigkeiten kann eine fachliche beziehungsweise rechtliche Prüfung notwendig sein.
Den Sanierungsumfang nicht unnötig aufblasen
Eine ältere Wohnung muss nicht automatisch vollständig entkernt werden. Wenn bestimmte technische Bereiche bereits modernisiert wurden und weiterhin zum geplanten Nutzungskonzept passen, können sie möglicherweise erhalten bleiben. Der RADEX Sanierungs-Check hilft dabei, notwendige Arbeiten von rein gewünschten Veränderungen zu unterscheiden und daraus einen sinnvollen Umfang für die Wohnungssanierung abzuleiten.
Wohnung gekauft und Sanierungsumfang noch unklar?
Vorhaben unverbindlich mit RADEX besprechenDie leere Wohnung vor dem Einzug nutzen
Besonders praktisch ist eine Sanierung, wenn die Wohnung noch nicht bewohnt wird. Staubintensive Arbeiten, Bodenarbeiten oder umfangreichere technische Veränderungen lassen sich ohne Möbel und laufenden Wohnbetrieb einfacher organisieren. Deshalb kann es sinnvoll sein, größere Eingriffe direkt zwischen Übergabe und Einzug einzuplanen. Welche Arbeiten in dieser Phase besonders interessant sind, erklären wir ausführlicher im Ratgeber Sanierung vor dem Einzug.
Rücksicht auf das gesamte Gebäude nehmen
Auch wenn ausschließlich innerhalb der eigenen Wohnung gearbeitet wird, findet die Baustelle weiterhin in einem bewohnten Mehrfamilienhaus statt. Material muss durch gemeinschaftlich genutzte Bereiche transportiert werden und Lärm kann andere Bewohner betreffen. Deshalb sollten Hausordnung, mögliche Vorgaben und organisatorische Rahmenbedingungen vor Beginn berücksichtigt werden. Ein sauber geplanter Ablauf schützt nicht nur die eigene Wohnung, sondern reduziert auch unnötige Konflikte während der Bauphase.
Wann wird aus der Wohnungssanierung ein größeres Projekt?
Wer nur einen Boden austauscht und Malerarbeiten durchführen lässt, kann die Organisation häufig selbst übernehmen. Werden dagegen Badezimmer, Elektrik, Innenausbau und weitere Bereiche gleichzeitig erneuert, entstehen deutlich mehr Schnittstellen. Dann müssen verschiedene Gewerke in einer sinnvollen Reihenfolge arbeiten. Der RADEX Generalunternehmer-Check hilft dabei einzuschätzen, ob eine zentrale Koordination für das geplante Vorhaben sinnvoll sein könnte.
Bei Generalunternehmer & Sanierung kann eine umfangreichere Wohnungssanierung als gemeinsames Projekt organisiert werden. Mehr über die notwendigen Übergänge zwischen verschiedenen Betrieben erklären wir im Ratgeber Sanierung mit mehreren Gewerken.
Auch Logistik gehört zur Wohnungssanierung
Bei einer Eigentumswohnung gibt es häufig weniger direkte Zugänge zur Baustelle als bei einem Einfamilienhaus. Treppenhaus, Aufzug, Stellflächen und Materialtransport können deshalb Teil der Planung werden. Gerade bei größeren Rückbauarbeiten sollte vorher geklärt sein, wie Material in die Wohnung und Abbruchmaterial wieder aus dem Gebäude gelangt.
Eine Eigentumswohnung braucht ihren eigenen Sanierungsplan
Ob eine Eigentumswohnung in Wiesbaden, Mainz-Kastel, Hochheim am Main oder Hofheim am Taunus saniert wird, das Grundprinzip bleibt gleich: Zuerst wird geklärt, was verändert werden soll und welche Bereiche davon betroffen sind. Danach folgen notwendige Abstimmungen und erst anschließend die eigentliche Bauplanung. Wer diese Reihenfolge einhält, reduziert das Risiko, dass eine bereits begonnene Sanierung wegen ungeklärter Voraussetzungen ins Stocken gerät.
Komplette Wohnung mit mehreren Gewerken geplant?
Umsetzung mit RADEX anfragen