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Elektrotechnik & Gebäudetechnik

Elektroplanung fürs Homeoffice: Strom, Netzwerk und Beleuchtung richtig vorbereiten

Elektroplanung fürs Homeoffice: Steckdosen, Netzwerk und Beleuchtung sinnvoll vorbereiten und spätere Kabel- und Mehrfachsteckdosen vermeiden.

RADEX Redaktion · Rhein-Main-Gebiet

Homeoffice mit Bodentank, Netzwerkdose und ArbeitsplatzleuchteKI-generiertes Symbolbild
Inhaltsverzeichnis
  1. Den Arbeitsplatz zuerst im Grundriss festlegen
  2. Mehr als zwei Steckdosen am Schreibtisch einplanen
  3. Netzwerk nicht automatisch durch WLAN ersetzen
  4. Router und Netzwerktechnik brauchen einen sinnvollen Standort
  5. Beleuchtung für unterschiedliche Arbeitssituationen planen
  6. Videokonferenzen verändern die Raumplanung
  7. Auch zukünftige Nutzung berücksichtigen
  8. Im Altbau Leitungswege früh klären
  9. Technik vor Malerarbeiten und fertigen Böden planen
  10. Elektro- und Netzwerkarbeiten fachgerecht koordinieren
  11. Ein gutes Homeoffice braucht keine sichtbare Kabelsammlung

Ein dauerhaft genutztes Homeoffice stellt andere Anforderungen an die technische Ausstattung als ein gelegentlich verwendeter Schreibtisch im Gästezimmer. Computer, Monitore, Ladegeräte, Drucker, Router und Beleuchtung benötigen passende Anschlüsse, während eine stabile Datenverbindung für viele Arbeitsplätze genauso wichtig ist wie die Stromversorgung. Wer eine Elektroplanung fürs Homeoffice im Rahmen einer Sanierung vorbereitet, sollte deshalb Strom, Netzwerk und die spätere Möblierung gemeinsam betrachten.

Den Arbeitsplatz zuerst im Grundriss festlegen

Bevor Steckdosen und Datenanschlüsse positioniert werden, sollte klar sein, wo der Schreibtisch tatsächlich stehen wird. Fenster, Türen, Heizkörper und vorhandene Möbel beeinflussen die sinnvolle Position. Auch die Anzahl der Monitore oder ein zusätzlicher Arbeitsplatz können eine Rolle spielen. Der RADEX Homeoffice-Check hilft dabei, das zukünftige Arbeitszimmer aus Sicht der tatsächlichen Nutzung zu betrachten, bevor die technischen Anschlusspunkte festgelegt werden.

Mehr als zwei Steckdosen am Schreibtisch einplanen

Am modernen Arbeitsplatz kommen schnell mehrere elektrische Geräte zusammen. Neben Computer oder Notebook können Monitore, Dockingstation, Smartphone, Tischleuchte und weitere Geräte dauerhaft angeschlossen sein. Werden dafür zu wenige Steckdosen vorgesehen, entsteht direkt nach der Sanierung wieder eine Ansammlung aus Mehrfachsteckdosen und Kabeln. Wie Anschlüsse grundsätzlich nach der späteren Raumnutzung geplant werden können, erklären wir ausführlicher im Ratgeber Steckdosen richtig planen.

Netzwerk nicht automatisch durch WLAN ersetzen

WLAN ist für viele Geräte praktisch und unverzichtbar. Trotzdem kann eine kabelgebundene Netzwerkverbindung für einen festen Arbeitsplatz sinnvoll sein. Welche Lösung benötigt wird, hängt von Gebäude, Nutzung und vorhandener Infrastruktur ab. Wer ohnehin Wände öffnet oder Leitungswege neu plant, kann das Thema Netzwerk deshalb früh mitdenken. Der RADEX Netzwerk-Check hilft dabei, die geplante Dateninfrastruktur in die Sanierungsplanung einzubeziehen und zu prüfen, welche Bereiche anschließend technisch genauer geplant werden sollten.

Router und Netzwerktechnik brauchen einen sinnvollen Standort

Eine gute Netzwerkplanung endet nicht am Arbeitsplatz. Auch der Standort von Router und weiterer Technik beeinflusst die spätere Nutzung. Werden zentrale Komponenten irgendwo untergebracht, nur weil dort zufällig ein Anschluss vorhanden ist, kann dies die Verteilung im Gebäude unnötig erschweren. Deshalb sollte bei größeren Sanierungen betrachtet werden, wo die technische Infrastruktur sinnvoll zusammengeführt werden kann.

Beleuchtung für unterschiedliche Arbeitssituationen planen

Ein Homeoffice benötigt nicht zwangsläufig eine komplizierte Lichtanlage. Eine einzelne ungünstig platzierte Deckenleuchte ist aber ebenfalls nicht immer ausreichend. Allgemeinbeleuchtung und Arbeitsplatzbeleuchtung sollten zur Raumaufteilung passen. Wer zusätzliche Wand- oder Deckenanschlüsse benötigt, sollte diese vor Abschluss der Oberflächenarbeiten festlegen. So können Leitungswege vorbereitet werden, ohne später fertige Wände erneut öffnen zu müssen.

Videokonferenzen verändern die Raumplanung

Bei regelmäßigem Arbeiten von zu Hause spielt inzwischen auch der Hintergrund des Arbeitsplatzes eine Rolle. Eine ungünstige Position kann dazu führen, dass Fenster direkt hinter dem Nutzer liegen oder notwendige Beleuchtung schlecht platziert werden kann. Solche Details wirken zunächst nicht wie ein Thema der Elektroplanung, beeinflussen aber die Position von Schreibtisch, Licht und Anschlüssen. Deshalb lohnt es sich, den Raum vor der technischen Planung einmal aus der späteren Arbeitsperspektive zu betrachten.

Auch zukünftige Nutzung berücksichtigen

Ein Arbeitszimmer bleibt nicht zwangsläufig für immer ein Homeoffice. Umgekehrt kann ein heutiges Gäste- oder Kinderzimmer später zum Arbeitsplatz werden. Der RADEX Zukunfts-Check hilft dabei, solche möglichen Veränderungen bereits während der Sanierung mitzudenken. Dabei geht es nicht darum, jeden Raum maximal technisch auszustatten. Sinnvoll positionierte Anschlüsse und vorbereitete Strukturen können jedoch spätere Nutzungsänderungen deutlich erleichtern.

Im Altbau Leitungswege früh klären

Gerade bei älteren Gebäuden sollte nicht davon ausgegangen werden, dass zusätzliche Anschlüsse ohne Weiteres an die bestehende Installation angefügt werden können. Der technische Zustand muss durch einen qualifizierten Elektrofachbetrieb beurteilt werden. Werden ohnehin größere Modernisierungsarbeiten durchgeführt, kann die Planung des Homeoffice mit der übrigen Elektroerneuerung verbunden werden. Mehr dazu erklären wir im Ratgeber Elektroinstallation im Altbau erneuern.

Technik vor Malerarbeiten und fertigen Böden planen

Steckdosen, Netzwerkanschlüsse und zusätzliche Lichtpunkte sollten möglichst feststehen, bevor der Innenausbau abgeschlossen wird. Werden Änderungen erst nach neuen Wandoberflächen oder fertigen Böden gewünscht, können unnötige Zusatzarbeiten entstehen. Deshalb sollte die technische Planung des Arbeitszimmers nicht als letzte Ausstattungsentscheidung behandelt werden.

Elektro- und Netzwerkarbeiten fachgerecht koordinieren

Elektrotechnische Planung und Ausführung gehören zu entsprechend qualifizierten Fachbetrieben. RADEX koordiniert diese Fachpartner bei größeren Sanierungen und stimmt ihre Arbeiten mit Trockenbau, Malerarbeiten, Boden und weiteren Gewerken ab. Bei Elektrotechnik & Gebäudetechnik wird das Homeoffice dadurch nicht als isolierter Raum betrachtet, sondern technisch passend in das gesamte Sanierungsprojekt integriert.

Ein gutes Homeoffice braucht keine sichtbare Kabelsammlung

Ob ein Arbeitszimmer in Bad Vilbel, Karben, Maintal oder Mühlheim am Main entsteht, der Komfort hängt wesentlich davon ab, ob die Technik zur späteren Nutzung passt. Wer Schreibtischposition, Stromversorgung, Netzwerk und Beleuchtung vor dem Innenausbau gemeinsam plant, schafft einen Arbeitsplatz, der ohne unnötige Provisorien auskommt. Die fachliche Auslegung der Elektroinstallation übernimmt anschließend der zuständige Elektrofachbetrieb.

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